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Los 50

Seltene große feuervergoldete Bronze des Hayagriva

Schätzpreis:

30.000 € - 50.000 €

Zuschlagspreis:

Beschreibung:

Tibeto-Chinesisch, 18. Jh.
H. 39 cm (m.S.)
Stehend mit mehreren Beinen in alidhasana, die sechs Arme strahlenförmig um seinen Körper, die Hände zeigen die spezifischen Gesten und halten die vorgeschriebenen Attribute, er trägt einen Tigerrock, ein um seine Schultern drapiertes Tuch, dessen Luftschlangen seine Arme umgeben und dessen Zipfel sich aufrollen, eine Mala aus abgetrennten Köpfen, mit Juwelen besetzt, sein dreigesichtiger Kopf zeigt jeweils einen zornigen Ausdruck mit wulstigen Augen unter hochgezogenen buschigen Augenbrauen, offene Münder mit doppelten Zahnreihen und Reißzähnen, Bärte, die das Kinn einrahmen, verlängerte Ohrläppchen mit großem Ohrschmuck, seine rot gefärbte, flammende Frisur, die mit Diademen gesichert ist, die mit Totenköpfen besetzt und mit drei Pferdeköpfen verziert sind, montiert auf einem Lotussockel.
Alte deutsche Privatsammlung, zusammengetragen zwischen 1960 und 1995
Im Hinduismus ist Hayagriva, "der Pferdeköpfige", ein Begriff, der zwei mit der Vishnu-Tradition verbundene Figuren bezeichnet. Hayagriva ist der Name eines Dämons, der von Vishnu während der mythischen Taraka-Schlacht erschlagen wurde. Relativ neuen Spekulationen zufolge wurde er als Kesin, der jüngste Bruder von Kamsa, reinkarniert und damit zu einem majestätischen Teil der Krishna-Legende. Vishnu selbst verkündet in einer Gestalt mit einem Pferdekopf die Veden. In dieser furchterregenden Gestalt, die manchmal als einer seiner Avatare angesehen wird, vernichtet er bestimmte Dämonen wie Madhu und Kaitabha
Kleine Abriebe der Vergoldung, teilweise kleine altersbedingte Schäden, Attribute teilweise verloren

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