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Los 70

Partiell feuervergoldete Bronze der Usnishavijaya

Schätzpreis:

5.000 € - 8.000 €

Zuschlagspreis:

8.500 €

Beschreibung:

Tibeto-Chinesisch, 18. Jh.
H. 17 cm
In Vajrasana auf einem Lotussockel sitzend, die acht Arme strahlenförmig um den Körper gelegt, die Hand zeigt verschiedene Gesten, sie trägt einen Sari, um die Schultern ist ein Umhang drapiert, dessen Luftschlangen die Arme umschließen, mit Juwelen besetzt, ihr dreigesichtiger Kopf zeigt jeweils einen heiteren Ausdruck mit niedergeschlagenen Augen unter gewölbten Augenbrauen, eingeschnittenes vertikales Auge an der Stirn, verlängerte Ohrläppchen mit großem Ohrschmuck, ihre blau gefärbte Frisur zu einem Dutt gekämmt, der mit einer Lotusknospe gekrönt und mit Diademen befestigt ist, wieder verschlossen.
Aus einer deutschen Privatsammlung, erworben bei Lempertz, 30.11.2002, Lot 85
Ein zentral-tibetischer Prototyp, eine Bronzefigur von Ushnishavijava aus dem 17./frühen 18. Jahrhundert, ist abgebildet in Wang Jiapeng, Buddhistische Kunst aus Rehol. Tibetisch-buddhistische Bilder und Ritualobjekte aus dem Sommerpalast der Qing-Dynastie in Chengde, Taipeh, 1999. S. 92, Abb. 26. Die jetzige Figur hält sich eng an das tibetische Vorbild
Kleine Abriebe, vor allem der kalten Vergoldung, Attribute verloren

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