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Los 72

Seltene feuervergoldete Bronze einer vierarmigen Opfergöttin

Schätzpreis:

12.000 € - 18.000 €

Zuschlagspreis:

Beschreibung:

Tibeto-Chinesisch, 18. Jh.
H. 17,8 cm
Tanzend mit gekreuzten Beinen auf einem separaten, gegossenen Lotussockel, seine vier Arme strahlenförmig um seinen Körper herum, jede Hand zeigt eine Form des Vitarkamudra, er trägt einen Dhoti, der um die Taille mit einem vorne geknoteten Band gebunden ist, Sein Gesicht zeigt einen heiteren Ausdruck mit niedergeschlagenen Augen unter gewölbten Augenbrauen, verlängerte Ohrläppchen mit durchbrochenem Ohrschmuck, sein Haar ist zu einem Dutt gekämmt und mit einem fünfblättrigen Diadem befestigt. Wieder versiegelt.
Alte europäische Privatsammlung, laut Überlieferung zusammengetragen in den 1980er Jahren, versteigert Christie's Amsterdam, 23.5.2006, Lot 676 und vom jetzigen Besitzer erworben
Vergoldete Bronzetafeln, verziert mit Opfergöttinnen dieser Form, schmückten den Stupa des Klosters Densatil wie auf den Fotografien von Pietry Francesco Mele zu sehen ist, der Giuseppe Tucci 1948 auf seiner Expedition nach Tibet begleitete. Diese sind wiedergegeben in Olaf Czaja und Adriana Proser, Golden Visions of Densatil: A Tibetan Buddhist Monastery, New York, 2014, S. 38-39. Für ein Beispiel siehe Han Shuli, Xizang yishu jicui [Schatzkammer der tibetischen Kunst], Taipeh, 1995, Abb. 106.
Leichte Gebrauchs- und Altersspuren

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