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Los 1870

Exzellente und seltene Miyao-Vase mit siebzehn Kranichen

Schätzpreis:

40.000 € - 60.000 €

Zuschlagspreis:

Beschreibung:

Japan, frühe bis mittlere Meiji-Periode, 19. Jh.
H. 42,5 cm
Gelbbraun patiniert, eiförmiger Korpus mit kurzem, umgedrehtem Hals und integriertem Sockel mit sechs lappenförmigen Füßen, verziert mit Silber, Vergoldung, Shakudo und Shibuichi in Hoch- und Flachrelief mit Kranichen im Flug und Bambus auf dem Korpus, darunter ein Band mit Ho-o-Vogelmotiven im Flachrelief und darüber ein schmales Band mit floralen Ornamenten, der Sockel mit stilisierten Schmetterlingen und Blattwerk, am Boden in einer vergoldeten Reserve signiert Miyao mit Siegel.
Süddeutsche Privatsammlung, erworben vom jetzigen Besitzer von Christie's London "Japanese Art and Design", 20.6.2001, Lot 85
Obwohl man sie meist mit großformatigen Bronzefiguren von Samurai in Verbindung bringt (siehe Joe Earle, Splendors of Meiji: Treasures of Imperial Japan, Masterpieces from the Khalili Collection (St. Petersburg, Florida, Broughton International Publications, 1999), S. 95, 112-4), produzierte oder handelte die Firma Miyao auch mit einer breiten Palette von Kunsthandwerksartikeln, darunter Shibayama-Tafeln und Elfenbeinfiguren. Offenbar war das Unternehmen zunächst in Yokohama und dann ab etwa 1890 in Nihonbashi-ku, Tokio, ansässig. Die erste Erwähnung des Unternehmens findet sich auf der zweiten Naikoku Kangyo Hakurankai [Nationale Industrieausstellung], wo Miyao Eisuke mit dem Bronzegießer Momose Sozaemon an der Herstellung einer Bronzefigur von sieben betrunkenen Shojo zusammenarbeitete (siehe Tokyo Kokuritsu Bunkazai Kenkyujo [Tokyo National Research Institution of Cultural Properties], Naikoku kangyo hakurankai bijutsuhin shuppin mokuroku [Kataloge der auf den nationalen Industrieausstellungen ausgestellten Objekte] (Tokio, Chuokoron Bijutsu Shuppan, 1996), II 1163-4, 1176; IIIb 412, 632-32)
Kleine Altersspuren und minim. berieben

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