Los 553
Großer partiell feuervergoldeter und gefleckter Weihrauchbrenner aus Bronze
Schätzpreis:
6.000 € - 10.000 €
Ergebnis:
9.065 € inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer
Beschreibung:
China, Xuande-Siegelmarke am Boden, 17. Jh.B. 50 cm
Runder Korpus auf drei Elefantenfüßen. Seitliche zoomorphe Henkel in Form von Elefantenköpfen mit langen Rüsseln. Durchbrochener Deckel mit Blatt-/Rankwerk und Kalebassen (hulu); Bekrönung als Elefant. Partiell feuervergoldet und gefleckt.
Aus einer alten Berliner Privatsammlung
Das vorliegende Räuchergefäß wurde von Ming-Prototypen mit ähnlicher Verzierung inspiriert; siehe ein Exemplar aus der Xuande-Periode (1426-35) mit tailliertem Hals, das in der Sonderausstellung „Räuchergefäße und Parfümflakons aus verschiedenen Dynastien” im Nationalen Palastmuseum in Taipeh 1994 unter der Katalognummer 55 zu sehen war. Die Form leitet sich von rituellen Ding-Gefäßen aus Bronze aus der Shang- und Zhou-Zeit ab, jedoch wurden die traditionellen Henkel und zylindrischen Füße durch Elefantenköpfe ersetzt. Ein ähnliches Exemplar wurde bei Sotheby's London, 12.5.1989, Lot 525, ein weiteres Exemplar, jedoch mit einem Blatt-Lotus-Ornament und der vierstelligen Markierung „yu tang qing wan”, wurde am 12. 5.1983 bei Sotheby's Hongkong, Lot 266 verkauft - Etwas berieben, kleine Bestoßungen und am Deckelknauf minim. rep.


