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Los 56

Höfisches Präsent-Ei, sogenanntes Goldenes Ei

Schätzpreis:

6.000 € - 10.000 €

Ergebnis:

inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer

Beschreibung:

Wohl Dresden, Moritz Elimeyer, königlich sachsischer Hofjuwelier (1856-1909) zugeschrieben
5,9 x 4,2 cm | RM 52
Eihülle vergoldetes Metall. Huhn - 750/000 (RFA getestet). Emaille. Gewicht 48,3 g. Krone - 720/000 (RFA getestet). 64 Diamantrosen zus. ca. 0,50 ct niedriger Qualität. Emaille. Gewicht 10,7 g., Ring - 700/000 (RFA getestet). Ein Smaragd im Cushionschliff und zwölf Diamanten im Brillantaltschliff, sowie sechs Diamantrosen zus. ca. 0,25 ct niedriger Qualität. Tragespuren. Gewicht 2,6 g., Gesamtgewicht 154,8 g.
Hülle mit aufschraubbarem Deckel, darunter scharnierter Deckel mit einem Eidotter. Innen ein aufklappbares Huhn, in seinem Inneren eine wiederum aufklappbare Krone mit einem Ring.
Privatbesitz Baden-Württemberg.
Literatur:
Geza von Habsburg: Fabergé, München 1986. Zum Typus vergleiche S. 316.
Als Vorbild diente das sogenannte "Goldene Ei" im Dresdener Grünen Gewölbe. Dieses stammt aus der Zeit um 1720. Das Ei zählte von je her zu den bekanntesten und hoch beachteten Stücken der Sammlung August des Starken. In einem Führer zum Grünen Gewölbe aus dem Jahre 1884 wird es als eines der "Wahrzeichen" betitelt. Als Carl Fabergé 1860 Dresden und seine Sammlungen besuchte, zeigte er sich sehr beeindruckt vom "Goldenen Ei". Somit dürfte es Pate seiner berühmten Ostereier sein. Nur zwei weitere solcher Eier haben sich erhalten. Eines befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien, das andere in der Königliche Dänischen Sammlung auf Schloss Amalienborg in Kopenhagen