Los 700
Feine Kutscheruhr mit doppeltem Gehäuse
Schätzpreis:
4.000 € - 7.000 €
Ergebnis:
11.655 € inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer
Beschreibung:
Jean Romilly (1714-1796), Paris, Mitte 18. Jhdt.D. 11,6 cm
Das äußere Gehäuse mit Fischhaut. Durchbrochen gearbeitetes, sog. Repercé-Silbergehäuse mit stark gewölbtem Glas. Weißes Emaillezifferblatt mit römischen Ziffern, arabischer Minuterie, Weckscheibe und verzierten Zeigern (Emaille min. besch). Auf Werk signiert "Romilly Paris". Graviertes, feuervergoldetes Spindelwerk mit gedrehten Werkpfeilern, ornamental durchbrochener Spindelbrücke, Rubin-Deckstein, silberner Regulierscheibe, Viertelrepetition und Schlag auf Bodenglocke. Uhr und Werk in gutem Zustand, keine Garantie auf Gangfähigkeit. Gesamtgewicht ca. 1100g. Altersspuren.
Privatsammlung Bayern
Die Machart des Repercé ist schon seit circa 1580 bekannt. Diese durchbrochenen Gehäuse waren bei Uhren mit Weckern oder Selbstschlagwerken, später ebenso für Repetitionen, erforderlich, damit der Schall der Glocke nach außen dringen konnte


