Los 1080
He Tianjian (1891-1977): Landschaft mit Gelehrtem und Weiden
Schätzpreis:
8.000 € - 12.000 €
Ergebnis:
inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer
Beschreibung:
China, Aufschrift datiert 1935132,3 x 33 cm
Tusche und leichte Farben auf Papier, als Hängerolle montiert. In dieser klassischen Landschaftskomposition spielt ein in Rot gekleideter Gelehrter die Qin im kühlen Schatten dicht gezeichneter Weidenbäume. Über dem nebligen Mittelgrund, der für räumliche Tiefe und Ruhe sorgt, ragt im starken Kontrast ein massiver, dunkel schattierter Felsblock empor. Betitelt: Liu yin qin yun (Qin-Klänge im Schatten der Weiden). Widmung und Datierung: Qinghua xiansheng zheng zhi yihai bayue (Zur Korrektur von Herrn Qinghua im 8. Monat des zihai-Jahres [1935]). Signatur des Künstlers: He Tianjian. Siegel: He Tianjian.
Aus einer alten Berliner Privatsammlung, vor 2007 gesammelt - Titelstreifen außen an der Rolle bezeichnet: He Tianjian Liu yin qin yun jingzuo ruping zhencang (He Tianjian, Qin-Klänge im Schatten der Weiden, feine Malerei, Sammlung Ruping). Sammlungs-Nr.: 27. Sammlersiegel: Bote. Bez.: "Eigentum: Helmut Poetter", "Ex Coll. Dr. Kuo Juping, Berlin" (Guo Ruping, 1913-1992), "Guo Baisheng" - Gut erhalten, nur sehr minim. berieben
He Tianjian wurde 1891 in Wuxi, Provinz Jiangsu geboren und war bekannter Maler und Kalligraf. Mit Neun hatte er bereits großes Interesse an der chinesischen Malerei und orientierte sich nach den Meisterwerken der Tang, Song, Yuan, Ming und Qing-Dynastien. Er war einer der Mitgründer der Shanghai Chinese Painting Society. In den 1930er Jahren war er besonders bekannt für seine Landschaftsmalerei und brachte damit die Shanghaier Malschule auf ein neues Niveaus. Nach 1949 hatte er die Möglichkeit, schöne Landschaften zu bereisen, dadurch erhielt er neue Inspirationen für seine künstlerische Schöpfung. Außer inländischen Ausstellungen stellte er seine Werke im Jahr 1959 in Dänemark aus und wurde Mitglied der Künstlervereinigung Corner in Dänemark. Sein Werk gehört zu denen, die von der Volkskongresshalle als Dauerausstellung genommen wurden


