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Los 66

Weibliche Haniwa-Figur aus Terrcaotta

Schätzpreis:

1.000 € - 1.500 €

Ergebnis:

647 € inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer

Beschreibung:

Japan, wohl Kofun-Periode
H. 64 cm
Die figürliche Haniwa scheint eine Frau von hohem Rang darzustellen, mit Schmuck und einem auskragenden Kopfschmuck. Aufgrund der urspünglichen markanten Gesichtsbemalung wird sie manchmal als heilige Frau oder Schamanin identifiziert, doch es könnte sein, dass sich in dieser Zeit viele verschiedene Arten von Frauen das Gesicht bemalten.
Aus einer alten deutschen Privatsammlung
Tonzylinder, sogenannte Haniwa, wurden rund um die großen Grabhügel versenkt, die während der Kofun-Zeit in Japan (ca. 300-538 n. Chr.) errichtet wurden. Ihr ursprünglicher Zweck bestand wahrscheinlich darin, den Randbereich des Grabes zu markieren und zu schützen. Viele Haniwa sind so verziert, dass sie Häusern, Tieren oder Menschen ähneln; diese stellten vermutlich das Gefolge und den Besitz dar, den der Verstorbene im Jenseits benötigen würde. - Part. rep. Bruchstellen und Altersschäden