Los Y112
Paar tibetische Blasinstrumente (tib. rgya gling)
Schätzpreis:
900 € - 1.500 €
Ergebnis:
3.367 € inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer
Beschreibung:
Tibet, ca. 18. Jh.Länge: 51,8 cm (Mundstücke fehlen)
Schalltrichter: Silber; Schaft: rotes Sandelholz; Silberringe, alternierend mit Türkisen und Korallen besetzt; feuervergoldete Zierbeschläge, Kette aus Silber. Derartige Blasinstrumente, in der Art von Schalmeien meist asiatischen Ursprungs, werden immer paarweise gespielt. Dies gewährt ein Kontinuum der Töne, im Sinne von Permanentatmung. Ihr Klang ist laut und scharf, damit sollen Gottheiten herbeigerufen werden, aber auch bei Begrüßungzeremonien für hohe Persönlichkeiten und Abordnungen, und bei religiösen Prozessionen, werden diese Instrumente eingesetzt. Gyaling werden meist begleitet von Langhörnern und anderen Klangkörpern, sowie Stabtrommeln, Becken und Cymbeln.
Bedeutende süddeutsche Privatsammlung, vor 2000 bei Schoettle Ostasiatica erworben - Altersspuren


