Mouseover Zoom loading...

Los 124

Fünf anikonische Mandalas von verschiedenen Gottheiten

Schätzpreis:

1.500 € - 2.500 €

Ergebnis:

1.036 € inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer

Beschreibung:

Tibet, Amdo (?), 19. Jh.
146 x 97 cm, R.
Große Tempelmalerei aus der Gelugpa-Schule mit fünf anikonischen Mandalas. In diesen Mandalas sind die Gottheiten und ihr Gefolge in der Mitte nur durch ihre Attribute gekennzeichnet. Solche Mandalas sind für Praktizierende gedacht, die durch entsprechende Einweihungen mit den Inhalten der Meditationsbilder vertraut sind und die ikonographischen Darstellungen der einzelnen Gottheiten nicht mehr benötigen. Zwischen den Mandalas, die visionär im himmlischen Raum und in der hügeligen Landschaft erscheinen, sind zahlreiche Buddhas, Bodhisattvas und Dharma-Beschützer abgebildet. An der Spitze des Gemäldes stehen Tsong Khapa (1357-1419), der Gründer der Gelugpa-Tradition, und seine beiden Schüler Khedrub Geleg Pelsang (1385-1438) und Gyelwa Gendün Drub (1391-1474). Folgen Sie nach links: Der "Buddha des langen Lebens" - Amitayus, und der Mahasiddha Tilopa; rechts: die Grüne Tara, und ein Patriarch der Gelugpa. In einer geraden Linie unter dem Tsong Khapa folgen: der Tathagata Vajrasattva (yab-yum), Buddha Amitabha, EkadashamukhaAvalokiteshvara und der rot gefärbte Naro Khachöma. Auf der linken Seite sind die Buddhas der drei Zeiten abgebildet, darunter der Tathagata Amitabha (yab-yum). Auf der rechten Seite erscheinen die "Drei Beschützer der Lehre": Shadakshari-Lokeshvara (weiß), Manjushri (gelb) und Vajrapani (blau). Unter ihnen befindet sich der grün gefärbte Tathagata Amoghsiddhi (yabyum). In der unteren Reihe sind abgebildet: Die beiden Tathagatas Ratnasambhava (gelb) und Akshobhya (blau) mit ihren jeweiligen Partnern, und in den beiden Ecken sind Erscheinungen von Cakrasamvara auf ihren Lotosblüten, in yab-yum. Tempera auf Baumwollleinwand. Gerahmt unter Glas.
Süddeutsche Privatsammlung, erworben vor 1980 von Schoettle Ostasiatica Joachim Baader, Stuttgart, Nr. 6059
Publiziert: Tibetica 16, Schoettle Ostasiatica, 28.7.1971, Nr. 6059 - Leichte Gebrauchs- und sehr geringe Altersspuren