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Los 178

Feine kleine Jun-'Bubble-Bowl'

Schätzpreis:

6.000 € - 10.000 €

Ergebnis:

inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer

Beschreibung:

China, Nördliche Song/ Jin-Dynastie, 12. Jh.
D. 7,5 am
Die Schale hat abgerundete Seiten, die vom kurzen, unglasierten Fuß zu einem leicht gebogenen Rand ansteigen, und ist mit einer dicken, gesprungenen Glasur von himmelblauem Ton überzogen, die sich am Rand zu einem Pilz verdünnt. Bezeichnete Dose: Song jun tianqing gongshi zhan und Taoci mibao (Geheimschatz von Taoci) und Siegel guhe und (wen) yu.
Sammlung Dr. Roland Sonderhoff (1897-1960), Nr. 0041, als Geschenk 1944 von Engel in Japan erhalten, in seinem Inventar 1965, Nr. 65/8, aufgeführt und in einer Vitrine in seinem Haus in Tokyo Kioi-cho, wo er zwischen 1952 und 1967 lebte, abgebildet. Nachlass an seine Tochter Dr. Ursula Lienert (1934-2017), Kuratorin für Asiatische Kunst im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg (1986-1999)
Mit ihren runden Seiten und dem leicht umgedrehten Rand repräsentiert diese einfache, aber raffinierte Schale eine der klassischen Jun-Ware-Formen, die "Bubble Bowl". Der Name leitet sich von der Illusion einer Seifenblase ab, die bei einem bestimmten Blickwinkel auf die Innenseite erscheint. Eine sehr ähnliche Jun-Schale wurde bei Christie's Hong Kong am 6. Oktober 2015 als Lot 104 verkauft. Ein Exemplar mit violettem Splash, ebenfalls aus der Linyushanren-Sammlung, wurde bei Christie's Hongkong am 2. Dezember 2015, Los 2808, verkauft - Guter Zustand