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Los 192

Seltene hexagonale Shiwan-Vase

Schätzpreis:

1.000 € - 1.500 €

Ergebnis:

9.065 € inkl. Aufgeld und Mehrwertsteuer

Beschreibung:

China, Ming-Dynastie
H. 20,1 cm
Sammlung Wagner, Gronau, erworben am 19.10.1988, Lot 382 bei Christie's Amsterdam
Ausgestellt und veröffentlicht: Hetjens Museum Düsseldorf, Dr. Daniel Suebsman und Thomas Belz 'All the Colours of China', 20.9.2018 - 30.4.2019, S. 80.
Daniel Suebsman vermerkt im Ausstellungskatalog zu dieser Vase: ' Die länglichen Rissmuster der Guan-Ware aus den Brennöfen von Xiuneisi und Jiaotanxia werden mit Krebsscheren verglichen. Die Craquelés der Ge-Ware, benannt nach dem noch unentdeckten 'Elder brother's kiln' (GEYAO) der Zhang-Brüder aus Longquan, sind etwas engmaschiger und meist zweifarbig pigmentiert, ein Effekt, den chinesische Sammler 'Goldfaden und Eisendraht' (JINSI TIEXIAN) nennen. In Jingdezhen, aber auch in den Shiwan-Brennöfen in der Nähe von Foshan (Provinz Guangdong) wurden schon sehr früh hoch geschätzte Liedglasuren wie Ge, Guan und Jun kopiert. Bei den Shiwan-Glasuren handelt es sich jedoch um niedrig gebrannte Biskuitglasuren, die daher dünner und weicher sind als ihre historischen Vorbilder - Kleine restaurierte Glasurabsplitterungen am Stand